Page tree

Jetzige Situation:

7 DOOCS Arbeitsplaetze mit je 2 32 Zoll Bildschirmen

3 Karabo Arbeitsplaetze mit je 2 32 Zoll Bildschirmen

8 70(80?) Zoll Uebersichtsbildschirme

Zentraler Tisch mit 2 Windows PCs und Platz fuer Laptops etc.

Betriebsphasen:

  1. Wartung/Shut-Down
  2. Start-up/set-up/tuning
  3. Studien
    1. Routinebetrieb waehrend der normalen Arbeitszeit
    2. Routinebetrieb ausserhalb der normalen Arbeitszeit
  4. Notfaelle

Fragen:

- Brauchen wir einen gemeinsamen Raum fuer alle Beschleuniger
- Brauchen wir in 5 Jahren ueberhaupt noch einen BKR
- Wieviel Arbeitsplaetze benoetigen wir fuer die jeweiligen Betriebsphasen
- Wie soll so ein Arbeitsplatz aussehen
- Welche Funktionen gibt es noch (Kommunikation, Aussendarstellung, ...)


Brainstorming zum neuen BKR


Schwarz = Winfried (bzw. Matthias (smile))

Blau = Siegfried


  • Der neuen BKR wird vermutlich die nächsten 30 Jahre genutzt werden und damit voraussichtlich den EuXFEL bis zum Ende begleiten. Was wird sich bis dahin sicher oder hoffentlich ändern? 
    • Mehr Automatisierung an allen Maschinen → Weniger Operateure auf Schicht notwendig
    • Eventuell mehr ältere Kollegen im BKR (entsprechend der allgemeine Bevölkerungsentwicklung) 
    • Technische Entwicklungen (vermutlich werden wir noch eine Weile mit Maus und Tastatur arbeiten, aber was ändert sich?)
      • Sprachsteuerung grundlegender (sicherheits-)Funktionen durch den Operateur (inklusive akustischer Legitimation): "XFEL! Initialisiere den sofortigen Emergency Shutdown. Identifikation: Koepke, MXL, Pin: 392-734-162."
      • Audioausgabe wichtiger Betriebsparameter oder Maschinenzustände
      • Möglichkeit der virtuellen Einsicht in die Kontrollräume der Experimente, ggf. auch umgekehrt, um in intensiver Zusammenarbeit Experiment und Maschine zu tunen.
      • Gestensteuerung, per "Fuchtelbewegung" werden Display von der Konsole auf die Übersichtspanel gelegt, z.B. um im Falle einer Problemanalyse allen Kollegen einengemeinsame Blick zu ermöglichen
      • Augmented Reality, Touchscreen sowohl an der Konsole wie auch an den Übersichtspanels
      • Arbeitsplätze die eine Remoteverbindung nach aussen besitzen sollten für den Fall eines Angriffs über eine Art Hardware-Not-Aus vom IT-System entkoppelt werden können um Eindringle abwehren zu können
      • Integration von Office Robotern wie "beam" erfordern platz für Ladestationen und hindernisfreie (Stufen, Türen, ...) Zugänge zu Räumen und Konsolen.
  • Wenn alle Arbeitsplätze gleichermaßen ausgestattet sind und sich damit für das Operating eine beliebigen Maschine eignen, und die Arbeitsplätze in unterschiedlich großen Gruppen zusammengefasst sind, z. B. Einzel-, 3er-, 5-, 8er-Gruppen, dann können sich die Team ihrem Arbeitsauftrag entsprechend eine Arbeitsinsel suchen.
  • Angenommen die Arbeitsplätze würden auf Schienen montiert, ähnlich wie im Bundestag, dann ließe sich die Gruppenbildung von Arbeitsplätzen über die Jahre und den Anforderung entsprechend anpassen.
  • Welche Argumente gibt es für und gegen mehrere Kontrollräume (nach Maschinen aufgeteilt) 
    • Pro (Für separate Kontrollräume )
      • Ruhigere Arbeitsatmosphäre weil weniger Personen im Raum (kann aber durch mehr Kollegen, die am XFEL Arbeiten wieder wett gemacht werden). 
      • Freie Gestaltungsmöglichkeit beim Neubau. 
      • Auf neue Anforderungen (wegen neuer Technik etc) kann individueller reagiert werden. Keine Absprache mit anderen Maschinen notwendig bei der Gestaltung
    • Kontra (Für einen großen Kontrollraum)
      • Der persönliche Kontakt zu beispielsweise den MKK Kollegen würde fehlen, die Kollegen würden sich nicht mehr (oder weniger) persönlich kennen. Das könnte beim Auftreten von Infrastruktur-Komponenten zu Verzögerungen führen, weil die Kommunikation förmlicher wird. 
      • Gelegentlich ist ein benötigter Experte (z.B. LLRF) bei FLASH aus Schicht und kann schnell und unkompliziert aushelfen. Das kann wertvolle Zeit sparen. Getrennte Kontrollräume würden die Zusammenarbeit zumindest erschweren.
      • Im Falle einer größeren Zusammenarbeit muss der Operator nicht von einem Kontrollraum "Cryo" zum nächsten "MKK" laufen um die Operateure zu informieren oder zusammen zu holen.
  • Wäre es denkbar, dass der EuXFEL regulär von den Operateuren vom allgemeinen BKR aus betrieben wird (etwas reduzierte Konsolenzahl), es aber außerdem noch einen 2. Kontrollraum exklusiv für den XFEL gibt, in dem Tests, Debugging, Studien etc durchgeführt werden? Letzterer müsste ebenfalls eine gute Übersicht über den Maschinenstatus bieten und außerdem 5-6 Konsolen zum Arbeiten.
  • Ein zweiter (Notfall)-BKR könnte zur Simulation des EuXFEL eingesetzt werden, zur Prüfung neu entwickelter Software oder Panels indem er mit wesentlichen Livedaten der laufenden Maschine versorgt wird, oder zur separaten Steuerung falls der Haupt-BKR ausfällt.
  • Für maximale Variabilität, könnte hinter jedem Bildschirmpaar (wenn das so bleibt) jeweils ein Rechner für XFEL, FLASH, PETRA etc stehen. Je nach dem, welcher Operateur sich vor den Bildschirm setzt, wir der entsprechende Rechner mit dem Bildschirm verbunden. Die Übersichtspanels für alle Maschinen könnten nebeneinander/übereinander an einer Wand angebracht werden. Damit könnte sich die Nachtschicht zusammensetzten bzw. Tagschichten könnten sichbesser aus dem Weg gehen. Alle Plätze müssten so ausgerichtet sein, dass sie dem zentralen Übersichtsbildschirm zugewendet sind (Also eher in Reihen hintereinander, siehe NASA Mission Control).
  • Eine Besucherempore, ausgestattet mit grundlegenden Treminals, könnte für assoizierte Mitarbeiter als Arbeotsplatz genutzt werden, ohne den BKR zu übervölkern - in dem Fall wäre (zeitweise) kein Besuchsverkehr möglich.
  • Ein dem als Schleuse aufgebauten Eingang zugewandet Schichtleiterkonsole sorgt für einen kontrollierten Zugang.

Fast wie links, nur weniger Details: 



  • Was ändert sich in den nächsten 30 Jahren? 
    • Mehr Automatisierung
    • Höherer Altersdurchschnitt?
    • Technischer Fortschritt
      • Sprachsteuerung
      • Audioausgabe
      • Virtualisierung, Augmented reality
      • Gestensteuerung
      • Mehr Remote-Arbeitsplätze
        • Und damit kleinerer Kontrollraum 
      • Integration von Office Robottern
  • Arbeitsplätze, die für die Bedienung aller Maschinen genutzt werden können. 
  • Arbeitsplätze auf Schienen → Umgruppierung möglich
  • Argumente für und gegen mehrere Kontrollräume
    • Pro
      • Ruhiger
      • Mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Planung
      • Maschinenspezifische Kontrollräume können zukünftigen Anforderungen leichter angepasst werden. 
    • Kontra
      • Persönlicher Kontakt zu anderen geht verloren
      • Keine Hilfe von z.B. FLASH Kollegen 
      • längere Wege im Problemfall
  • Ein gemeinsames und jeweils ein weiterer Kontrollraum pro Maschine
    • Pro
      • Soziale Kontakte, kurze Wege etc für normalen Betrieb
      • Ruhe für Studien
    • Kontra 
      • Arbeit in separaten Kontrollräumen kann auch remote erledigt werden
      • Verdoppelung der Kosten
      • Kontakt zwischen Experten und Operateuren wird geringer
  • 2. BKR für Virtual XFEL und als Reserve für Haupt-BKR
  • Ein Kontrollraum mit großer Übersicht für alle Maschinen und Konsolen-Reihen (NASA Mission Control Style)
  • Besucherempore mit Terminals zum Vorzeigen. Könnte, wenn notwendig, für den Betrieb genutzt werden. 
  • Schleuse für Kontrollierten Zugang. 




  • No labels